Grabenloser Leitungsbau

Genauso wie Ver- und Entsorgungsleitungen in öffentlichen Netzen benötigt werden, besteht ein hoher Bedarf an privaten Daten- und Telekomleitungen innerhalb von Betriebsarealen, Industrieparks, Bürostädten, Einkaufszonen und anderen, oft privat bewirtschafteten Flächen und Nutzungsstrukturen. Nachträgliche Ergänzungen in den bestehenden unterirdischen Infrastrukturen sollen schnell, wenig aufwändig und betriebswirtschaftlich äusserst kostengünstig von statten gehen.

Die grabenlose Bauweise, z.B. für private Glasfasernetze hat hier mittlerweile einen sehr hohen Nutzungsgrad erreicht, wie er auch in öffentlichen Netzen unter betriebswirtschaftlicher Betrachtung noch verstärkt zum Einsatz kommen wird. In der grabenlosen Längsverlegung werden für den Einzug von Gas-, Wasser-, Strom oder Telekomleitungen mittlerweile Verlegeabschnitte von 100 bis 200 m pro Bohrung in Einzelfällen sogar bis 400 m, am Stück realisiert.